Akku-Werkzeuge, Akkutechnologien


Mit Akku bzw. Akkumulatoren bezeichnet man wiederaufladbare Zellen. Ein Akku-Pack fasst mehrere Zellen zu einer Batterie zusammen.

Akkus und auch Batterien sind galvanische Elemente. Ein galvanisches Element besteht inder Regel aus einem Behälter, mit zwei Elektroden aus unterschiedlichen chemischen Substanzen. Ein Separator isoliert die negative von der positiven Elektrode, damit kein Kurzschluss entstehen kann. Damit jetzt eine elektrochemische Reaktion stattfinden kann, wird der Separator mit einer elektrisch leitenden Flüssigkeit, dem Elektrolyten, getränkt. Als Elektrolyten werden meist Laugen, anorganische Säuren oder Salzlösungen eingesetzt.

Die meisten verbreiteten Rundzellen werden in Wickeltechnik hergestellt. Die positive und die negative Elektrode werden - getrennt durch den Separator - in Streifen übereinander gelegt und aufgewickelt. Dünne Elektroden ermöglichen eine besonders große Oberfläche. Die Zelle ist im Wesentlichen durch ihre Spannung und durch ihre Kapazität gekennzeichnet. Die Spannung wird durch die gewählten Elektrodenmaterialien fest vorgegeben, die Kapazität durch die Menge der aktiven Masse (der Elektroden).
Das Aufladen der Zellen bzw. der Batterie geschieht in der Regel mit einem Akku-Ladegerät. Die heute bei hochwertigen Werkzeugen verwendeten Ladergeräte besitzen eine intelligente Elektronik, welche die netzbedingte Ausgangsspannung in einen optimalen Ladestrom verwandelt und vor Spannungsschäden und Überladung schützt. Zudem wird der aktuelle Ladezustand des Akkus über eine Ladestandsanzeige angezeigt. 

Für den Handwerker ist neben der Leistungsfähigkeit eines Akkuwerkzeugs auch die Ladezeit ein wichtiges Krtikerium bei der Werkzeug-Auswahl. Die Industrie hat deshalb sog. Schnellladegeräte entwickelt, bei denen Ladezeiten von unter 60 Minuten erreicht werden können.

Auf dem Werkzeug-Markt existieren unterschiedliche Akku-Technologien, die jeweils Vor- und Nachteile besitzen.
Zum einen existiert die Nickel-Cadmium Akku-Technologie (NiCd-Akku). Akkus der ersten Generation basieren auf dieser Technologie. Daneben wird bei vielen Akku-Werkzeugen die sog. Nickel-Metallhydrid-Technologie (NiMh-Akkus) eingesetzt. Neueste Geräte besitzen Lithium-Ionen-Akkus (Li-Ion-Akkus), welche eine extrem hohe energiedichte aufweisen.  

 Mehr zum Thema Akku Technologien

 Zehn auf einen Streich - Akku-Bohrschrauber für Profis im Praxis-Test
 Kaufberatung Akkubohrschrauber

In unserer Marktübersicht können Sie Akkugeräte unterschiedlicher Hersteller miteinander vergleichen.

 Akku-Säbelsägen

 Akku-Handkreissägen

 Akku-Stichsägen

 Akku-Handbandsägen

 Akku-Schrauber

 Akku-Schlagbohrschrauber

 Akku-Bohrschrauber

 Akku-Schlagschrauber

 Akku-Bohrhämmer

 Akku-Schlagbohrmaschinen

 Akku-Hobel

 Akku-Pressen

 Akku-Ladegeräte

Die Batterieentsorgung in Deutschland wird mit der im Sommer 2001 novellierten Batterieverordnung geregelt: Die Hersteller müssen für alle Batterien die Produktverantwortung übernehmen, sie nach Gebrauch über den Handel einsammeln und nach Möglichkeit verwerten. Parallel zu den Rücknahmestellen im Handel müssen die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger gebrauchte Batterien kostenfrei an den eingerichteten Sammelstellen annehmen. Der Verbraucher seinerseits ist seit dem 1. 10. 1998 verpflichtet...

In unserer Link-Sammlung finden Sie weiterführende Informationen zum Thema Akkus im Bereich von Forschung und Wissenschaft.